Studien

Assistance Baro­meter 2021

Personalisierte Assistanceleistungen gewinnen vor dem Hintergrund der Corona-Krise weiterhin an Popularität

In der aktuellen Corona-Krise können gegenseitige Hilfeleistungen nur noch eingeschränkt in Anspruch genommen werden. Eine Steigerung der Nachfrage personalisierter Assistanceleistungen als Sozialisations-element in privaten Haushalten ist die Folge. 

Vincenzo Reina, Vorstandsvorsitzender der Europ Assistance Deutschland:Die Covid-19-Pandemie offenbarte die Wünsche deutscher Haushalte nach kundenorientierten Rundumlösungen. Die Studie zeigt, dass Assistance in der Bevölkerung als Hebel zur Schaffung serviceorientierter Versicherungsangebote erkannt und auch eingefordert wird.

Im Pandemiejahr sind Service- und Assistanceleistungen in der Form eines Produktzusatznutzens für eine gegenüber dem Vorjahr um vier Prozentpunkte gestiegene Mehrheit von 66% der Bevölkerung sehr wichtig oder wichtig.

Prof. Dr. rer. pol. Matthias Müller-Reichart, Hochschule RheinMain, Studiengangleiter Insurance and Banking:Während diesen 66% die allgemeinen Serviceleistungen sehr wichtig oder wichtig sind, fordern bis zu 99% der Haushalte Leistungen von ihren konkret benannten, einzelnen Dienstleistern und betreuenden Institutionen. So erwarten im Corona-Jahr immerhin 63% der privaten Haushalte Service- und Hilfsleistungen von ihren Versicherungs¬unternehmen (bisheriger Mittelwert: 46%), 59% der Haushalte erwarten dies von ihren Banken (bisheriger Mittelwert: 48%).

Die erste bundesweite Studie zum deutschen Assistance-Markt

In der bereits zum 14. Mal erschienenen deutschlandweiten Studie wird der Bedeutungszuwachs und das hohe Zukunftspotenzial der personalisierten Assistanceleistung herausgearbeitet. Analog zu den Vorjahren wurden Bewusstsein, Akzeptanz, Nutzung und Planung von Assistance-Leistungen untersucht.

An der Telefonbefragung durch Omniquest nahmen unter wissenschaftlicher Begleitung des Studiengangs Insurance and Banking der Hochschule RheinMain, 502 private Haushalte, eine repräsentative Anzahl von Versicherungsunternehmen sowie 302 Versicherungsvermittler teil.

Fachliche Leitung und Auswertung

Prof. Dr. rer. pol. Matthias Müller-Reichart, Hochschule RheinMain, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Risikomanagement, Studiengangleitung Insurance and Banking, Mitglied des Senats der Hochschule RheinMain.

Der „Problemlöser-Ansatz“ einer individualisierten, auf den Versicherungsnehmer zugeschnittenen Serviceleistung, bietet selbst einer im Corona-Jahr weitgehend auf digitale Prozesse beschränkten Versicherungswirtschaft die Möglichkeit, ihren Versicherungsnehmern personalisierte Problemlösungen im Sinne einer „Lifetime Partnership“ anbieten zu können und somit einer von der Bevölkerung erwarteten sozialen Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Eine zu den Vorjahren permanent ansteigende und nun 7%-Punkte über Mittelwert liegende Mehrheit von 61% der privaten Haushalte sieht Assistance-Leistungen für den Abschluss eines Versicherungsvertrags als bedeutend an. 

Über die Jahre ist somit eine deutlich positive Entwicklung der Zusatznutzenwahrnehmung von Assistance zu erkennen.

In gleicher Weise erhalten Assistance- und Hilfsleistungen seitens der Bundesbürger mit aktuell 55% Zustimmung ein positives Votum einer durch Assistance motivierten Kundentreue und Kundenbindung. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich dieser Zuspruch um 3%-Punkte, gegenüber dem Vorvorjahr um 7%-Punkte. 

„Die Studie ist seit Jahren die einzige fundierte Analyse des Assistance-Geschäfts im deutschen Markt.“

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Die vollständige Studie in Druckform erhalten Sie zum Preis von € 340 inkl. MwSt. Ihre Bestellung unter Angabe Ihrer Liefer- und Rechnungsanschrift nehmen wir gerne unter der E-Mail-Adresse presse@europ-assistance.de entgegen.

Wissens­wertes

Welches ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen? Wie hoch sind ihre Ausgaben für den Urlaub und worauf legen sie im Urlaub besonders Wert? Das Urlaubsbarometer, die Studie der Europ Assistance zum Reiseverhalten der Europäer, liefert Antworten auf diese und weitere interessante Fragen rund um das Thema Urlaub.