Studien

Das Europ Assistance Urlaubs­barometer

So macht Deutschland Urlaub

Wie sieht ein gelungener Urlaub aus Sicht der Deutschen aus? Wie viel Budget planen die Deutschen für ihre Reise ein, welche Reiseziele sind am beliebtesten und was beschäftigt die Bundesbürger, wenn sie die schönste Zeit des Jahres planen? Antworten auf diese Fragen liefert das Europ Assistance Urlaubsbarometer, das seit 2000 jährlich erscheint.

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr zum 19. Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis. An der Telefonbefragung, durchgeführt durch das Institut Ipsos Public Affairs vom 18. März 2019 bis 10. April 2019, nahm ein repräsentativer Querschnitt von 12.000 Befragten aus zehn europäischen Ländern teil, darunter 1.000 Befragte aus Deutschland. Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, Belgier, Schweizer, Briten, Österreicher, Polen und Portugiesen bei der Urlaubsplanung und ihr Reiseverhalten. Zugleich wurde die Befragung auch in den Vereinigten Staaten und in Brasilien mit jeweils 1.000 Befragten durchgeführt. Das vollständige Urlaubsbarometer 2019 kann hier kostenfrei bezogen werden.

63 Prozent der Deutschen gaben an, in diesem Jahr in den Urlaub zu fahren - stabil im Vergleich zum Vorjahr (62%). Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld: Angeführt wird die Reisefreudigkeit in diesem Jahr von den Österreichern (70%), die damit die Franzosen (69%) überholen konnten. Schlusslichter in der Urlaubsplanung sind Spanien (60%) und Portugal (60%). Im weltweiten Vergleich liegt Europa mit durchschnittlich 63% deutlich hinter den USA (68%) und Brasilien (68%).

Die Urlaubskasse der Deutschen ist erneut besser gefüllt: Im Durchschnitt werden 2.467 € für den Sommerurlaub eingeplant, 4 Prozent mehr als noch im Vorjahr und fast 450 € über dem europäischen Durchschnitt. Im europäischen Durchschnitt stiegen die Reisebudgets insgesamt um 3 Prozent. Neben den Deutschen zeigen sich insbesondere die Franzosen (+10%) und Spanier (+8%) großzügiger bei ihrer Urlaubsplanung. In den USA gingen die Urlaubsbudgets gegenüber dem Vorjahr um fast 10 Prozent auf 2.373 $ zurück. Auch in Brasilien, Belgien und Großbritannien gingen die Investitionen in Urlaub im Vergleich zum Vorjahr um 3 bis 5 Prozent zurück.

Wie in den Vorjahren ist das Budget der wichtigste Faktor bei der Urlaubsentscheidung. Daneben bewerten Amerikaner und Europäer das Klima und das Angebot an Freizeit- und Kulturaktivitäten als die Top-3 Entscheidungsfaktoren. Hier zeigen die Brasilianer ein deutlich höheres Sicherheitsbedürfnis: Nach dem Budget sind gesundheitliche und terroristische Risiken die Top-Kriterien bei der Urlaubswahl. In Europa hingegen hat die Terrorangst weiter abgenommen: 42% der Befragten, 6% weniger als im Vorjahr, haben sich davon bei der Wahl der Urlaubsdestination beeinflussen lassen.

Damit Sie Ihren Urlaub sorgenfrei genießen können, ist der Abschluss einer Reiseversicherung sehr empfehlenswert. Hier finden Sie gute Gründe, die für eine Reiseversicherung sprechen. Folgende Reiseversicherungen mit Schutz vor gesundheitlichen und finanziellen Risiken bietet Europ Assistance an:

  • Bei Nichtantritt der Reise: Ersatz der Stornokosten
  • Bei Reiseabbruch: Übernahme der Rückreisekosten
  • Bei Verspätung eines Transportmittels: Mehrkostendeckung
  • 24h-Hotline mit persönlicher Beratung und Soforthilfe
  • Bei ärztlicher Behandlung: Kostenübernahme
  • Bei Rettung, Bergung und Suche: Kostenübernahme
  • Bei Krankenrücktransport: Kostenübernahme und Organisation
  • In Notsituationen: Sofortige Hilfe und Beratung!
Kombi-Paket Plus
  • Kombi-Paket: Reiserücktritts- und Auslandskrankenversicherung
  • Plus Reisegepäckversicherung: bei Verlust und Beschädigung
  • Plus World Medical Card: schnellere und sicherere Behandlung
  • Plus Premium-Leistungen: Kostenübernahme bei Krankenbesuch uvm.

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer erscheint dieses Jahr zum 18. Mal in Folge und verfolgt periodische Einstellungen zum Urlaub in Europa auf einer Langzeitbasis. An der Telefonbefragung, durchgeführt durch das Institut Ipsos Public Affairs vom 27. März 2018 bis 19. April 2018, nahm ein repräsentativer Querschnitt von 10.000 Befragten aus zehn europäischen Ländern teil, darunter 1.000 Befragte aus Deutschland. Untersucht wurden Meinungen und Präferenzen der Deutschen, Franzosen, Spanier, Italiener, Belgier, Schweizer, Briten, Österreicher, Polen und Portugiesen bei der Urlaubsplanung und ihr Reiseverhalten. Zugleich wurde die Befragung auch in den Vereinigten Staaten, in Brasilien, China und Indien mit jeweils 1.000 Befragten durchgeführt. Das vollständige Urlaubsbarometer 2018 kann hier kostenfrei bezogen werden.

  • Besorgniserregender Trend: Absicherung medizinischer Notfälle im Ausland wird unwichtiger
  • Globale Unterschiede: Europäer wollen vor allem relaxen, Chinesen lernen und Sport treiben
  • Fernweh: Urlaub im Ausland ist bei den Europäern wieder stärker gefragt. Die paneuropäische Fußball EM in zwei Jahren ist als Ziel noch attraktiver als die WM 2018

64 Prozent der Deutschen planen 2018, in den Urlaub zu fahren. Neun Prozentpunkte mehr als noch 2016 und insgesamt der höchste Wert seit 2010. Noch reisefreudiger sind im europäischen Vergleich nur die Menschen in Frankreich (69 Prozent), in Österreich, der Schweiz und Großbritannien (je 66 Prozent). Das ist ein Kernergebnis des Urlaubsbarometers 2018, einer repräsentativen Befragung im Auftrag der Europ Assistance Gruppe in zehn europäischen Ländern sowie in Brasilien, China, Indien und den USA.

Auch die Urlaubskasse ist besser gefüllt. Deutsche planen im Durchschnitt 2.376 € für den Sommerurlaub ein. 3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, damit liegen sie fast 420 € über dem europäischen Durchschnitt. Noch größere Sprünge im Vergleich zum Vorjahr machen die Befragten in Österreich (+ 9 Prozent; 2.645 €), in der Schweiz (+ 9 Prozent; 2.710 €) und insbesondere – ein Jahr nach der Brexit-Entscheidung – in Großbritannien (+ 23%; 2.230 €). Trotzdem bleiben die Europäer preisbewusst: Für 52 Prozent ist das Budget der entscheidende Faktor bei der Auswahl des Reiseziels, erst danach folgt das Klima mit 48 Prozent.

Die politische Situation im Reiseland spielt bei der Entscheidung eine etwas weniger wichtige Rolle als noch im Vorjahr. Soziale Unruhen (28 Prozent), persönliche Übergriffe (36 Prozent) und die politische Gesamtsituation (30 Prozent) werden jeweils um 2 Prozentpunkte geringer bewertet, mögliche Terrorattacken (42 Prozent) um einen Prozentpunkt.

„Die Menschen reagieren sehr sensibel auf politische Situationen. Das spüren wir als Reiseversicherer unmittelbar am Telefon oder anhand der Abrufe unserer Online-Reiseinformationen“, sagt Peter Georgi, CEO Europ Assistance Deutschland. „Ich freue mich, dass die Befragung ein aktuell optimistischeres Bild zeigt. Trotzdem bleibt es für Versicherer ein Muss, den Terrorschutz als Standard mit in den Versicherungspaketen zu verankern.“

Bei den Deutschen sinkt das Bedürfnis, sich für die Urlaubsreise abzusichern, leicht. Nur bei Problemen mit der Unterkunft oder bei Fahrzeugschäden im Ausland (je 62 Prozent) bleibt das Versicherungsbedürfnis so hoch wie im Vorjahr. Bei allen anderen Risiken wie zum Beispiel medizinischen Notfällen (55 Prozent) und Gepäckverlust (50 Prozent) ist das Absicherungsbedürfnis der Deutschen gesunken. Nur Italiener, Portugiesen und Polen zeigen noch einen größeren Abwärtstrend bei bestimmten versicherbaren Risiken.

Für Europa insgesamt bleibt die Reisekrankenversicherung neben der Autoversicherung das wichtigste Paket, das es abzusichern gilt (jeweils 65 Prozent). Und auch für die Reisewilligen in den USA (70 Prozent), in Brasilien (58 Prozent), Indien (75 Prozent) und China (81 Prozent) ist die Absicherung des medizinischen Notfalls wichtiger als den Deutschen.

 „Eine Auslandsreisekrankenversicherung für das ganze Jahr kostet kaum mehr als ein Fast-Food-Burger-Menü“, sagt Peter Georgi. „Gut investiertes Geld, wir bekommen täglich mehrere Dutzend Notrufe. Die Kosten können bei 50.000 € und darüber liegen – und die nationale Krankenversicherung übernimmt davon meist keinen Cent.“

Wenn es um die Frage geht, bei welcher Institution die Deutschen ihre Reiseversicherung abschließen, vertrauen immer mehr Menschen ihrem Versicherungsunternehmen (60 Prozent). Damit liegen sie weit über dem europäischen Durchschnitt (48 Prozent). In den USA sind es gerade einmal 22 Prozent, US-Amerikaner versichern sich für ihre Reise lieber über ihr Kreditkarten-Unternehmen (36 Prozent).

Für 54 Prozent der Europäer ist Erholung das wichtigste im Urlaub. 44 Prozent der Befragten wollen vor allem Zeit mit Familie und Freunden verbringen, gerade einmal 10 Prozent begeistern sich für Sport im Urlaub. Bei allem Verlangen nach entspannten Ferien gelingt es jedoch nur 66 Prozent der Europäer, im Urlaub von der Arbeit abzuschalten, 20 Prozent lesen E-Mails, 10 Prozent antworten sogar. Deutschland bildet bezüglich Work-Life-Balance keine Ausnahme: Knapp ein Drittel (32 Prozent) bekommt auch während des Urlaubs den Job nicht aus dem Kopf.

Chinesen legen in ihrer Freizeit weniger Wert auf Entspannung: Gerade einmal ein Viertel möchte sich im Urlaub erholen, nur 40 Prozent der Befragten schalten vom Job ab. Am liebsten entdecken die Menschen aus dem Reich der Mitte neue Kulturen (39 Prozent) oder nutzen die Zeit zum Lesen und Lernen (31 Prozent). Mit 30 Prozent wird es für Chinesen immer wichtiger, im Urlaub Sport zu treiben. Unterschiede auch bei der Urlaubsplanung: 49 Prozent der Deutschen buchen mehr als vier Monate vor der Reise, in China sind es nur 19 Prozent. Für ihre Entscheidung vertrauen die Chinesen zu 51 Prozent auf Online-Bewertungen – in Deutschland sind es nur 22 Prozent (4 Prozent weniger als im Vorjahr).

Insgesamt sind die befragten Menschen in den Nicht-EU-Ländern abenteuerlustiger als die Europäer: In der Wildnis campen, die Wohnungen mit anderen tauschen, eine Weltreise erleben – das ist nur für 53 Prozent der Europäer ein Ziel. Etwas Neues ausprobieren wollen dagegen 74 Prozent der Chinesen, 70 Prozent der Brasilianer und Inder. In den USA sind es immerhin noch 67 Prozent. Diese Einstellung spiegelt sich auch in der Wahl des Reiselandes wider. Europäer zieht es – ganz anders als die Menschen in Nicht-EU-Ländern – in erster Linie dorthin, wo sie schon einmal waren (33 Prozent).

Nur noch 27 Prozent der Deutschen hält es in den Sommerferien im eigenen Land – das sind 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bei den Briten geht der Wert um 5 Prozent zurück, bei den Franzosen sogar um 6 Prozent, bei immer noch hoher Basis: 57 Prozent der Franzosen fahren nach wie vor im eigenen Land in den Urlaub. Paris ist das europäische Traumziel für Städtereisen schlechthin. 16 Prozent der Europäer wünschen sich, einmal im Leben Paris zu besichtigen, gefolgt von Rom mit 15 Prozent und London mit 12 Prozent. Noch höher bewerten die Europäer nur New York (25 Prozent). Für 6 der 10 befragten europäischen Länder ist Spanien das Auslandsreiseziel Nummer 1. Auch in Deutschland: 15 Prozent wollen auf die iberische Halbinsel, gefolgt von Italien (14 Prozent) und Österreich (8 Prozent).

Eine Reise zur diesjährigen Fußball-WM in Russland können sich 31 Prozent der Deutschen vorstellen. Nur in Portugal (47 Prozent) und Polen (44 Prozent) ist der Wunsch nach Fußballerlebnis noch größer. Obwohl ihre Teams nicht dabei sind, können sich immerhin noch 27 Prozent der Italiener und 26 Prozent der Österreicher vorstellen, zur WM zu fahren. Eher gering ist das Interesse dagegen in Frankreich (21 Prozent) und Großbritannien (16 Prozent).

Durchweg höheres Interesse zeigen die Europäer an der in zwei Jahren in 12 europäischen Städten stattfindenden Fußball EM. In Deutschland können sich 37 Prozent, in Polen 48 Prozent und in Portugal sogar 50 Prozent vorstellen, mit dabei zu sein.

Das Europ Assistance Urlaubsbarometer ist eine Langzeitstudie, die seit 17 Jahren das Reiseverhalten der Europäer und deren Einstellungen zum Thema Urlaub untersucht. Angelegt als Telefonbefragung, durchgeführt durch das Institut Ipsos Public Affairs im Frühjahr 2017, wurden 8.000 Europäer zu ihren Urlaubsgewohnheiten interviewt. So liefert das Urlaubsbarometer repräsentative Ergebnisse zu den Urlaubsvorlieben von jeweils 1.000 Deutschen, Franzosen, Spaniern, Italienern, Belgiern, Schweizern, Briten und Österreichern. Zugleich wurde die Befragung auch in den Vereinigten Staaten und in Brasilien mit ebenfalls 1.000 Befragten durchgeführt. Das vollständige Urlaubsbarometer 2017 kann hier kostenfrei bezogen werden.

Gehörten die Deutschen im vergangenen Jahr noch eher zu den Reisemuffeln, planen 2017 wieder knapp zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) einen Sommerurlaub (Vorjahr: 55 Prozent). Auch in den anderen europäischen Ländern lässt sich eine zunehmende Reisefreudigkeit feststellen. Dabei zählen die Schweizer und Briten, die erstmals zu ihrer Reiseplanung befragt wurden, mit 66 bzw. 65 Prozent Urlaubswilligen zur europäischen Spitzengruppe.

Die Kosten spielen bei der Reiseplanung eine entscheidende Rolle. Für 86 Prozent der deutschen Urlauber sind sie ausschlaggebender Faktor bei der Wahl des Reiseziels. Dieses Jahr beabsichtigen die deutschen Urlauber weniger Geld für ihre Sommerferien auszugeben als in den vergangenen Jahren. Demnach bezahlen sie für einen Sommerurlaub inklusive Fahrt, Unterbringung, Essen und Aktivitäten am Urlaubsort durchschnittlich 2.297 Euro (2016: 2.467 Euro). Mit diesen Urlaubsausgaben liegen die Deutschen aber immer noch über dem europäischen Durchschnitt von 1.989 Euro. Die spendabelsten Urlauber in Europa sind die Schweizer, die sich ihre Sommerferien durchschnittlich 2.802 Euro kosten lassen.

Die meisten Deutschen verreisen am liebsten mindestens zwei Wochen am Stück: 44 Prozent der befragten Bundesbürger planen eine zweiwöchige, 13 Prozent eine dreiwöchige Reise. 30 Prozent nehmen sich dieses Jahr nur eine Woche Zeit für den Sommerurlaub.

Obwohl die Urlaubskassen in 2017 weniger prall gefüllt sind, nutzen die Deutschen nur selten Online-Verbraucherbewertungen, die Einsparhilfe leisten könnten bei der Wahl des richtigen Urlaubsarrangements: Nur 26 Prozent ziehen diese Entscheidungshilfe für ihre Wahl der Unterkunft oder Reisemittel in Betracht. Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt (68 Prozent) verfassen die Deutschen mit 60 Prozent auch deutlich seltener eine Online-Bewertung ihrer Urlaubsreise. Lediglich 53 Prozent der Bundesbürger rezensieren online ihr gebuchtes Hotel, 38 Prozent bewerten besuchte Restaurants und nur 30 Prozent geben ihre Bewertung für eine Touristenattraktion auf einem Onlineportal ab.

Der Aufwärtstrend für Reisen im Inland setzt sich fort. Deutschland bleibt mit 30 Prozent (2016: 29 Prozent) das beliebteste Reiseziel der Deutschen. Das beliebteste Reiseziel der Deutschen im europäischen Ausland bleibt Spanien mit 15 Prozent, gefolgt von Italien mit 12 Prozent sowie Österreich und Griechenland mit jeweils 7 Prozent.

Für 88 Prozent der deutschen Sommerurlauber steht die Erholung im Mittelpunkt. Damit liegen sie an der europäischen Spitze. Im Durchschnitt fahren lediglich 44 Prozent der Europäer in die Ferien, um Ruhe und Erholung zu finden. Erholung bedeutet für 49 Prozent der Deutschen, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Für 32 Prozent der Bundesbürger bedeutet der ideale Sommerurlaub das Kennenlernen fremder Kulturen.

Die angestrebte Erholung im Urlaub finden die Deutschen auch mehrheitlich: 68 Prozent der Befragten geben an, sich während des Urlaubs komplett aus ihrem beruflichen Umfeld zurückzuziehen und von der Arbeit abzuschalten.

Die Deutschen verbringen ihren Urlaub bevorzugt am Strand: 64 Prozent wollen im Sommer ans Meer. Damit liegen sie in der europäischen Spitzengruppe. Nur die Italiener legen sich mit 72 Prozent noch lieber in den Sand. 22 Prozent der Deutschen planen einen Städteurlaub und 18 Prozent wollen nicht an einem Ort bleiben, sondern eine Rundreise unternehmen.

Die Sorge vor Terroranschlägen am Urlaubsort bleibt. Das Risiko terroristischer Anschläge hat starken Einfluss auf die Wahl des Urlaubsortes und spielt für 79 Prozent der Deutschen eine zentrale Rolle bei der Urlaubsplanung. Damit liegt Deutschland deutlich über dem europäischen Durchschnitt von 48 Prozent. Einige Länder oder Regionen werden von deutschen Reisenden aus Sorge vor Terroranschlägen heuer besonders gemieden: 71 Prozent der Bundesbürger meiden die Türkei als Reiseziel, gefolgt von Ägypten (23 Prozent) und Tunesien (17 Prozent).

Auch eine mögliche Bedrohung durch soziale Unruhen fließt bei 75 Prozent der Deutschen in die Wahl des Urlaubslands mit ein. Gesundheitsrisiken am Urlaubsort beschäftigen ebenfalls 75 Prozent der Urlaubsplaner in Deutschland. Nicht nur im Vorfeld, sondern auch während der Reise ist es Deutschen wichtig, gut abgesichert zu sein. 75 Prozent der Bundesbürger befürchten, dass am Ferienort eigene gesundheitliche Probleme oder bei Mitreisenden auftreten könnten. 78 Prozent der Befragten befürchten, im Urlaub Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden und 65 Prozent der Bundesbürger fürchten sich vor Naturkatastrophen.

Wissens­wertes

Diese aktuellen Testurteile von Stiftung Warentest sprechen für die Europ Assistance Reiseversicherungen.

Die erste bundesweite und repräsentative Studie zum Assistance-Markt untersucht das Bewusstsein, Akzeptanz, Nutzung und Planung von Assistance-Leistungen in den Bereichen KFZ, Reise, Gesundheit, Senioren sowie Wohnen und Familie. Die jährlich durchgeführte Studie erfasst dazu die Einschätzung von Entscheidern und Endkunden.